Ein
Brief Albert Einsteins vom 06. März 1927 als Antwort
auf ein Schreiben von Gerhard Müller
Zur Verfügung gestellt von Albert
Müller - Gründungsmitglied des Skatvereins
"Nie all do" aus Overath und Vereinsmeister 2002 |
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| Sehr
geehrter Herr! Ihr Beispiel
ist recht amüsant und macht Ihnen alle Ehre. Es handelt
sich aber nicht um eine "Relativität der Energie"
sondern um eine thermodynamische Maschine, welche Wärme
in Arbeit verwandelt. Im Wesentlichen hängt es damit
zusammen, dass diese spezifische Wärme einer magnetisierbaren
Substanz vom Magnet-Felde abhängt, in dem sie sich
befindet. Es ist dies ein thermodynamisches Analogon, dass
die spezifische Wärme (Wärmekapazität) eines
Gases von dem auf ihm lastenden Druck abhängt.(Das
Gasvolumen ist der Magnetisierung thermodynamisch analog)
Mit vorzüglicher Hochachtung
A. Einstein
P.S. Ein amüsantes Analogon ist
folgendes
<hier folgt die Skizze mit folgender Unterschrift.>
Rad mit thermisch ausdehnbarem Reifen
und starren Speichen. Rechts erwärmt links abgekühlt.
Wird durch die Schwere in Drehung erhalten. |